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Vom Importeur zum Exporteur?
27.01.2013
Der bisherige, weltgrößte Reisimporteur, die Philippinen, (ca.
2,5 Mill. Tonnen) können
bei anhaltend geeignetem Wetter darauf hoffen, dieses Jahr nicht
nur die gesamt benötigte Reismenge für das eigene Land auf
eigenem Boden ernten zu können.
Vielmehr
sieht es danach aus, dass sogar der Schritt zum Exporteur
geschafft werden könnte. Dies ist eine Einschätzung von
Präsident Benigno Aquino, die er anlässlich eines Economic
Congress in einem anschließenden Gespräch verlauten ließ.
Künstliche Geburtenkontrolle erlaubt
17.12.2012
In einer landesweit mit Spannung erwarteten Senatsabstimmung
wurde in dritter und letzter Lesung das Gesetzt zur Förderung
einer künstlichen und natürlichen Geburtenkontrolle mit 13 zu 8
Stimmen angenommen. Eine Abstimmung der Repräsentanten endete
mit einer noch überwältigender Mehrheit von 133 zu 79 Stimmen
bei 7 Enthaltungen.
Diese Entwicklung gegen den Einfluss der Römischkatholischen
Kirche in den Philippinen macht Hoffnung auf weitere, dringend
erwartete Veränderungen. Zum Beispiel gibt es bis jetzt in den
Philippinen kein Recht auf Scheidung,
Starkregen in Manila
03.07.2012
Ein stark ausgeprägtes Tiefdruckgebiet "LPA Low Pressure Area"
brachte im Zusammenhang mit dem aktuellen Monsun heftige
Regenfälle nach Manila und angrenzende Provinzen. Von
offizieller Seite wurden vielen Schulen aufgeführt, die wegen
der Überflutungen nicht erreicht werden konnten und somit auf
Anweisung geschlossen blieben.
Bei dem Tiefdruckgebiet handelt es sich nicht um einen
Taifun, wie man aufgrund der Jahreszeit
vermuten könnte. Entsprechend braucht bisher nicht von
Todesfällen berichtet zu werden. Lediglich Überschwemmungen in
weiten Teilen und daraus resultierenden Behinderungen des
regionalen Verkehrs.
Wichtige Änderungen
16.03.2012
Neben der bereits angekündigten Senkung der Flughafengebühr beim
Verlassen der Philippinen hat sich auch das Layout der Arrival-/Departure
card verändert. Seit dem 1. Februar 2012 wird einheitlich sowohl
bei der Ein- als auch Ausreise die gleiche Karte verwendet. Die
neue Ausfüllhilfe als PDF finden Sie
hier.
Mit
dieser neuen Karte ließ sich eine erheblich beschleunigte
Abfertigung besonders bei der Einreise feststellen.
Dauerte
die Abfertigung vorher durchaus auch bei mehreren geöffneten
Schaltern mal gerne 30 Min. oder etwas mehr, war bei der letzten
Einreise im Februar die Abfertigung bereits nach ca. 5 Min.
erledigt. Dafür dauerte es etwas länger, bis der Koffer dann aus
den Tiefen des Flughafens das Tageslicht erblickte.
Senkung der Flughafengebühr
12.01.2012
Wie auf der Internetseite der
Flughafenverwaltung nachzulesen ist, wird mit Wirkung vom 1.
Februar die bisherige Flughafengebühr von 750 PHP auf 550 PHP
gesenkt. Dies gilt auf dem Terminal 1, wo die meisten
internationalen Flüge abgefertigt werden. Die Flughafengebühr
war seit 2007 erhöht erhoben worden, um Geld für notwendige
Modernisierungsmaßnahmen zu erwirtschaften. Diese
Modernisierungen sind abgeschlossen und somit reicht wieder die
ursprüngliche Gebühr.
Visa on arrival verlängert?
07.01.2012
Im Rahmen der neuen touristischen Werbekampagne "It's more fun
in the Philippines" soll seit Beginn 2012 das für Touristen
übliche Visa on arrival von bisher 21 Tagen Gültigkeit auf 30
Tage verlängert worden sein. Wir suchen hierzu noch eine
offizielle Quelle. Die Verlautbarung verwies auf das DOT, das Department
of Tourism. Wir werden diese Ankündigung weiter
verfolgen.
Tropischer Sturm "Sendong" [Washi] am 17.12.2011
24.12.2011
Am 17.12.2011 hat die bisher als taifunfrei eingestufte
Inselregion Mindanao ihre Unschuld verloren. Auch wenn es sich
bei dem Verursacher schlimmster Überschwemmungen und Erdrutschen
lediglich um einen tropischen Sturm handelte, kam es zu mehr als
1.000 Toten und auch jetzt, nach einer Woche, werden immer noch
mehr als 1.000 Menschen vermisst.
Das
ansonsten gut funktionierende Warnsystem durch
PAGASA scheint in diesem Fall versagt
zu haben. Es wurde, trotz bereits frühzeitig erkennbarer
Laufrichtung des Sturmes, lediglich die Warnstufe 2 ausgerufen,
die 24 Std. vor dem errechneten Eintreffen ausgegeben wird.
Somit konnte der Sturm die Bewohner im Schlaf überraschen. Zumal
auch viele Bewohner der Region die Warnung nicht ernst nahmen,
da hier bisher nie solche Naturgewalten aufgetreten waren.
Notwendige Evakuierungen wurden nicht befolgt.
Wer den Menschen mit einer Spende helfen möchte, kann
diese mit einer internationalen Überweisung direkt an die
ABS-CBN
Foundation vor Ort leisten. Klicken Sie auf das Wort
"Donate" und Sie erhalten alle wichtigen Bankdaten. Sie können
sicher sein, dass diese Spenden dort ankommen, wo sie wirklich
dringend benötigt werden. - Vielen Dank -
Der 7 Milliardste Mensch
31.10.2011
Im "Jose Fabella Memorial Medical Center" in Manila wurde heute
die Geburt des 7 milliardsten Erdenbewohner gefeiert. Danica
Camacho wurde von Repräsentanten der WHO sowie weiteren
offiziellen Vertretern der UN und prominenten Besuchern
offiziell willkommen geheißen und die Mutter wurde zur Geburt
des 5,5 kg schweren gesunden Mädchen beglückwünscht.
Bei der Benennung handelt es sich um einen symbolischen Vorgang der in mehreren Ländern der Erde vorgenommen wurde. Sowohl der Name des Babys als auch das
exakte Geburtsdatum werden an die Weltgesundheitsorganisation (WHO) übermittelt und mit den eingehenden
Daten aus anderen Ländern abgeglichen. Es wurde auf eine exakte Geburt um Mitternacht gehofft. Die kleine Danica
kam jedoch 2 Minuten früher auf die Welt.
Kriminalität während der Regenzeit
06.08.2011
Während der Regenzeit sind viele Möglichkeiten, legal Geld zu
verdienen, nicht verfügbar. Aus diesem Grunde steigt ganz
besonders in dieser Zeit die Kriminalitätsrate erheblich an.
Ein weiterer Grund ist durch die Witterung gegeben. Gerade in
ländlichen Regionen sind Häuser kaum verschlossen und bedingt
durch den prasselnden Regen auf den Wellblechdächer gehen viele
Geräusche darin unbemerkt von Nachbarn unter. Dieser Umstand
wurde z.B. einem einfachen Bauern direkt an der Hauptstraße zum
Verhängnis. Banditen hatten mitbekommen, dass er eine Kuh
verkauft hatte und da man Geld bevorzugt im Hause aufbewahrt,
wurde er dort überfallen und leider tödlich verletzt.
Einem Onkel von mir wurden vor Kurzem am helllichten Tage vier
Ziegen von der unbewachten Weide gestohlen.
Ein schlechter Tag für Luzon
27.07.2011
Dieser Mittwoch war nicht unbedingt ein schöner
Tag für den nördlichen Teil von Luzon und wird
vielen Menschen noch längere Zeit in Erinnerung
bleiben. Grund waren zwei verschiedene
Naturereignisse.
Zum
Einen gab es einen tropischen Sturm, der sehr
langsam Luzon überquerte und erst spät als Taifun
eingestuft wurde. Trotzdem waren die
mitgeführten Regenmassen, die sich dann über dem
Festland entluden so gewaltig, dass es zu
erheblichen Überschwemmungen kam. Circa 645.000
Menschen flüchteten aus ihren Bezirken. Trotzdem
waren 25 Todesopfer zu beklagen.
Das weitere
Ereignis betraf ein Erdbeben mit einer Stärke
von 5.9 auf der nach oben offenen Richterskala.
Das Epizentrum lag in etwa 35 km Tiefe und nahe
der Verbindungsstraße zwischen San Antonio und
Olongapo City. Zum Glück sind keine
nennenswerten Schäden bekannt geworden.
Geckos sind keine Medizin
15.07.2011
Philippinische Behörden warnen davor,
getrocknete und gemahlene Geckos als
traditionelle Medizin gegen AIDS, Asthma, Krebs,
Tuberkulose oder gegen Impotenz zu verwenden. Es
gäbe keine wissenschaftliche Erkenntnisse über
eine Wirksamkeit dieser Pulver gegen derartige Erkrankungen.
Geckos werden nach Malaysia, China und Süd Korea
exportiert. Wie jetzt bekannt wurde, erzielte
ein Händler einen Verkaufspreis von $1.160 für einen 300 Gramm schweren
Gecko.
Der Handel mit diesen Tieren ist unter
Strafandrohung verboten und wird mit bis zu vier Jahren Haft und einer Geldstrafe von bis zu
300.000 PHP bestraft
Die
größte Gefahr bei der Nutzung solcher
"traditionellen Medizin" sehen offizielle
Behörden in der unterlassenen Suche nach
geeigneten, wirksamen Medikamenten. Dadurch
steigt die Gefahr, an einer nicht behandelten
Krankheit zu versterben.
Monsun und "Egay"
21.06.2011
Mehr als eine Million Menschen sind von
Überschwemmungen in mehreren Provinzen und
Städten des Landes betroffen. Es handelt sich um
eine Folge des tropischen Tiefdruckgebietes "Egay"
und des gleichzeitigen Südwest-Monsun. Mehrere
Tage mit unaufhörlichen Regenfällen verwüsteten
weite Teile von Luzon und Mindanao.
Die Regenfälle ließen zum 21.06.2011 nach.
Dadurch entspannte sich die Lage z.B. in
Cotabato City am Montag, aber Tausende von
Menschen kämpfen noch immer mit massiven
Überschwemmungen.
Sechs von zehn Einwohnern sind von den
Überschwemmungen betroffen, und es kann noch
einige Tage dauern, bevor die Evakuierten in
ihre Häuser zurückkehren können.
Das
Barangay Poblacion in Cotabato City, das noch
nie von Hochwasser betroffen war, steht jetzt
unter Wasser. Es existieren keine weiteren
Evakuierungszentren mehr im Dorf, da die
restlichen Schulen ebenfalls durch
Überschwemmung bedroht sind während viele andere
bereits unter Wasser stehen.
Schätzungsweise 160.000 Bewohner sind allein in
Cotabato City betroffen, und fast eine Million
in der gesamten Zone 12.
Markttage
13.06.2011
Bei einer Freundin in Central Luzon, wo das
Leben noch etwas ländlicher abläuft, gibt es
feste Markttage. An diesen Tagen sind bestimmte
Waren (neben dem normalen, täglichen Angebot) zu
erhalten. Dazu gehören z.B. Plastikartikel. Wer
also eine neue Schüssel benötigt, muss entweder
die Markttage in den nahegelegenen Städten
kennen oder warten, bis die Händler wieder in
der eigenen Stadt sind. Dies könnte dann, wie in ihrer
Stadt San Narciso, so aussehen:
In San Nrciso sind die Markttage am Donnerstag und Sonntag.
In der nächsten Stadt, San Antonio, finden die
Markttage am Dienstag und Freitag statt. In San
Marcelino sind die Händler dann am Montag und
Donnerstag. Wer diese Tage kennt und mobil ist,
kann also auch kurzfristigen Bedarf decken.
Stromabschaltung
07.06.2001
Wie der lokale Stromversorger Zameco (Zambales Electric Corporation) gestern mitteilte,
wird im Großraum San Narciso, Region Central
Luzon, am Mittwoch den 8. Juni 2011 großflächig
der Strom zeitweilig abgeschaltet. Die
Abschaltung wird in der Zeit von 8:00 Uhr bis
17:00 durchgeführt werden. Es kann, je nach
Leitungsweg, zu partiellen oder großflächigen
Abschaltungen kommen.
Als Hintergrund für diese Maßnahme wurden
Bereinigungsarbeiten an den
Hauptversorgungsleitungen angeführt. In
Vorbereitung auf die nahende Regenzeit und damit
auch erhöhte Taifungefahr werden alle
Zuleitungen auf Zuwachsungen durch Äste
überprüft und bei Bedarf frei geschnitten.
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