Stichworte dieser Seite
Philippinen, Urlaub, Ziel, Typhoon, Asien, Taifune
Die Taifunsaison beginnt im Mai und endet etwa im November. In dieser
Zeit werden die Taifune mit unterschiedlichen Namen benannt. Dabei gibt es
eine internationale Namensliste und einen Tagalog Namen. Hier folgt nun
eine Liste der erwähnenswerten Taifune aus dem aktuellen Jahr.
Einleitende Taifun Informationen
Wirbelstürme werden im asiatischen Raum als
Taifune (Typhoon oder Cyclone) bezeichnet. Einer internationale
Klassifikation folgend, die in den fünfziger
Jahren entwickelt wurde und in die „Saffir-Simpson-Kategorien“
einteilt, definiert Stürme basierend auf der
Windgeschwindigkeit. Ein Wirbelsturm muss
entsprechend eine Windgeschwindigkeit von
mehr als 117 km/h erreichen, um als Taifun
deklariert zu werden.
Entstehung und Einteilung eines Taifun
Man spricht von einem tropischen Tief, wenn eine
Windgeschwindigkeit von 63 km/h nicht
überschritten wird. Etwa die Hälfte der
tropischen Tiefs im nordwestlichen Pazifik und
dem Südchinesischen Meer entwickelt sich nicht
weiter. Steigert sich jedoch die
Windgeschwindigkeit darüber hinaus auf bis zu
117 km/h, dann spricht man von einem tropischen
Sturm.
Ein tropischer Sturm wird zu einem
Taifun, wenn eine Windgeschwindigkeit von 118
km/h (entspricht der Windstärke 14)
überschritten wird. Mit dieser Vorgabe ist das
Vorkommen eines Taifuns definiert. Taifune
selbst weisen nach dieser Kategorisierung fünf
Unterklassen (SS1–SS5) auf. Einstufungsmerkmal
ist wiederum die sich steigernde
Windgeschwindigkeit.
Ab der Kategorie SS4, d. h.
Windgeschwindigkeiten über 208 km/h, spricht man
von Supertaifunen. Bei einem Taifun der
Kategorie SS5 liegen
Windgeschwindigkeiten über 248 km/h und
Wellengänge von mehr als 5 Meter vor.
Alphabethische Liste der tropischen Stürme und
Taifune ab 2011 [internationaler Taifun Name]
Das angegebene Datum ist immer nur ein Richtwert, da
jeder Taifun wandert und somit nie genau gesagt
werden kann, wann genau er z.B. seinen Höhepunkt
erreicht hat oder dieser an Land registriert
wurde. Von PAGASA wird immer nur mitgeteilt,
wann ein tropischer Sturm oder daraus
entstandener Taifun den Bereich der Philippinen
beeinflusst.
Sendong 17. Dezember [Washi] (Tropischer Sturm)
Ramon 11. Oktober (Tropischer Sturm)
Quiel 30. September [Nalgae] Warnstufe 2
Pedring 27. September [Nesat] Warnstufe 3
Onyok 12. August [Roke]
Nonoy 08. August (tropischer Sturm)
Mina 27. August [Nanmadol] Warnstufe 4 für den
Norden von Luzon
Lando --. August (tropischer Sturm)
Kabayan 29. Juli [Muifa]
Juaning 27. Juli [Nock-Ten] (Stärke 2)
Ineng 17. Juli (mögliche Entstehung aus Hanna
und "Ma-on")
Hanna 12. Juli (tropischer Sturm)
Goring 10. Juli (tropischer Sturm)
Falcon 21. Juni [Meari]
Egay 19. Juni (tropischer Sturm)
Dodong 09. Juni (tropischer Sturm)
Chedeng [Songda] 26. Mai,
SS5 (Supertaifun)
Bebeng [Aere] 08. Mai
Generelle Laufrichtung der
Taifune. Eingetragen auf einem Google Earth
Screenshot
Laufrichtung der Taifune
Dieses Bild soll lediglich als Anhaltspunkt
dienen, warum die nördlichen Regionen regelmäßig
betroffen sind. Der Süden dagegen, insbesondere
Mindanao, gilt als Taifun freie Zone.
Auf den Philippinen gibt es vier Signalstufen
für das Heraufziehen eines Taifuns.
Verantwortlich für das Ausrufen der Warnstufen
ist das Philippine Atmospheric, Geophysical and
Astronomical Services Administration (PAGASA).
Bei „Signal 1“ wird mit dem Auftreten eines
Taifuns innerhalb von 36 Stunden gerechnet.
Diese Zeitspanne verkürzt sich bei „Signal 2“
auf 24 Stunden. Mit Windstärken zwischen 60 –
100 km/h, schweren Regenfällen, Überschwemmungen
in niedrig gelegenen Gebieten ist schon bei
dieser Warnstufe zu rechnen. Bei „Signal 3“,
d.h. der Erwartung eines Taifuns innerhalb von
18 Stunden, werden Schulen, öffentliche
Verwaltungseinrichtungen und die meisten
privaten Büros geschlossen. Der Verkehr kann
reglementiert sein. Es werden dann
Windgeschwindigkeiten von über 100 km/h
erwartet. „Signal 4“ prognostiziert das direkte
Eintreffen innerhalb der nächsten zwölf Stunden.
Die Windböen können dann mehr als 185 km/h
betragen und großflächige Überflutungen als
Begleiterscheinung haben. Die Warnungen basieren
auf Prognosen. Allerdings können diese manchmal unzutreffend sein, zum Beispiel wenn sich die
Bewegungsrichtung eines Taifuns plötzlich
ändert.