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Gewerbe in den Philippinen: Hefegebäck ist hier allgemein bekannt und beliebt

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Es ist zumindest einen Versuch wert, ein kleines Gewerbe mit einer deutschen Spezialität zu testen: "Berliner", Krapfen oder Berliner Pfannkuchen. Auf dieser Seite gibt es unser Rezept sowie unsere Schritte zur Herstellung.

Rezept und Herstellung



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Das Rezept für Berliner Pfannkuchen (Krapfen)
Gefunden hatte ich ein Rezept, das sich zumindest recht einfach las und Zutaten verwendete, von denen wir annahmen, dass wir sie hier problemlos beschaffen können:

Für 10 Stück
300g Weizenmehl
21g Hefe (1/2 Würfel)
100ml Milch
50g Zucker
3 Eigelb
1 Ei
40g Butter
1 Prise Salz
Vanillearoma
geriebene Zitronenschale
Puderzucker
Marmelade

Allerdings mussten wir schnell feststellen, dass es denn doch nicht ganz so einfach war. Weizenmehl heißt hier im Idealfall "All purpose flour" (Mehl für alle Anwendungen). Hefewürfel haben wir nicht finden können (dafür Trockenhefe). Was macht man mit dem Eiweiß der 3 Eigelb, wenn kein Ofen zur Herstellung von Baiser vorhanden ist? Über die Butter wäre noch zu reden gewesen sowie die Zitronenschale. Und der Puderzucker (confectioner's sugar) ist auch eine Rarität. Marmelade für die Füllung wäre hier fast nicht zu bezahlen. Und zumal nach dem ersten Probebacken das Ergebnis weder geschmacklich überzeugte noch von der Form und Farbgebung dem Original wirklich nahe kam. Vermutlich durch zu viel Hefe hatte der Pfannkuchen am Schluss einen bitteren Nachgeschmack. Der erste Versuch konnte noch nicht wirklich überzeugen

Unser geändertes Rezept für 14 Teiglinge mit 6,5cm Durchmesser

300g Weizenmehl (All purpose flour)
14g Trockenhefe (Yeast)
100ml Wasser (lauwarm)
60g Zucker
2 Eier
40g Margarine (flüssig)
1 Prise Salz
3g Vanillearoma (flüssig)
Puderzucker (confectioner's sugar)



Unsere Art der Herstellung
Vorteig herstellen: Das Mehl in die Rührschüssel des Mixer geben. Darin eine kleine Mulde bilden. Die Trockenhefe in ca. 50ml Wasser geben und sofort verrühren. Den Sud dann in die Mulde im Mehl geben und eine gute Prise von dem Zucker auf die Hefe geben. Anschließend die Mulde mit etwas Mehl zudecken und für 15min. abgedeckt stehen lassen.

Während dieser 15 min. kann man die Eier in eine Rührschüssel geben, das Wasser, den restlichen Zucker, das Salz und das Vanillearoma hinzugeben und etwas steif schlagen. Wenn die Standzeit für den Vorteig vorbei ist, zunächst die Hefe etwas unterrühren, dann das Gemisch mit den Eiern unterrühren, die Margarine dazugeben und den Teig ca. 5 min. gut durchrühren. Reifezeit (abgedeckt und mit etwas Mehl bestäubt) hiernach: 20 min.

Nach den 20 min. den Teig noch einmal gut durchkneten und dann erneut mit etwas Mehl bestäubt und zugedeckt, aber diesmal 60 min. reifen lassen.

Nach dieser Phase den Teig noch einmal kurz durchkneten und auf eine Dicke von ca. 13mm ausrollen. Anschließend mit einer 6,5cm Form die Teiglinge ausstechen und auf ein leicht mit Mehl bestäubtes Blech legen. Den Rest Teig erneut kneten und ausrollen. So verfahren bis der gesamte Teig aufgebraucht ist. Die Teiglinge müssen nun noch einmal für ca. 30 min. ruhen. In dieser Zeit erhitzen wir bereits das Fett auf möglichst ca. 170°, was ohne Thermometer mit Grad Celsius leider nicht ganz einfach ist. Das wären ca. 340° Fahrenheit... und so ein Thermometer ist hier nicht einfach zu finden. Unser Behelf für den Moment: Ein Fleischthermometer in Fahrenheit bis 220°. Die Anzeige geht weiter ohne Anschlag und bei 80° sollte dann unsere Wunschtemperatur etwa erreicht sein (zumal der Gasbrenner nicht viel mehr schafft in der großen, offenen Pfanne!)

Das braten (frittieren) geht dann ziemlich unspektakulär vonstatten: Ca. 2,5 min. von jeder Seite und dann zum abtropfen auf eine Roste legen. Eventuell anschließend noch mal auf Küchenkrepp lagern lassen um noch mehr Fett zu entziehen. Dann mit Puderzucker bestreuen, mit Füllung versehen (wenn möglich) und... genießen oder verkaufen. Mit diesem Ergebnis war ich dann durchaus zufrieden

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