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Ein neuer Typ Piggery in den Philippinen für eine artgerechte Haltung

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Der bisher üblicherweise verwendete Typ Piggery ist weder effektiv noch Artgerecht. Eines der Hauptprobleme ist die Geruchsbelästigung sowie Verschwendung wirtschaftlicher Ressourcen.

Grundsätzliche Anforderungen

Nachteile einer üblichen Piggery
Eines der größten Probleme ist die Geruchsentwicklung. Selbst wenn regelmäßig der anfallende Kot manuell aus dem Raum entfernt wird, bleibt der Urin. Dieser trocknet an oder wird zunächst aus dem Raum über eine Rinne abgeführt und dann in einer 'Sickergrube' wieder ins Grundwasser abgegeben. Der anfallende Kot findet in der Regel keine Verwendung und muss vergraben werden. Das wiederum stellt nach einiger Zeit ein weiteres Problem dar. Es werden Ressourcen verschwendet, was wiederum die wirtschaftliche Effektivität der gesamten Piggery schmälert. Oftmals bleibt, nach Abzug der Futterkosten und Anschaffung eines neuen Ferkel kaum Geld übrig, um von einem echten Erwerbszweig zu sprechen. Das sollte aber Ziel des Aufwand sein.

Notwendige Veränderungen
Neben einer einfachen Bauweise, die selbst mit Bambus verwirklichbar sein sollte, ist eine Steigerung der wirtschaftlichen Effektivität dringend geboten. Vorrangig ist jedoch eine mögliche Geruchsbelästigung zu vermeiden sowie eine wirtschaftliche Nutzung des anfallenden Kots zu ermöglichen. Abschließend wäre eine Abwasserreinigung eine positive Veränderung sowie eine artgerechte Haltung für eine bessere Fleischqualität erstrebenswert. Eine bessere Luftzirkulation wird für weniger Wärme im Stall sorgen, was letztlich Stress vermeiden hilft.

Lösungsmöglichkeiten
Aufwertung des Kot durch Einstreu. Damit wird gleichzeitig die Haltung der Tiere artgerechter. Die verwendete Einstreu sollte kompostierbar sein um so einen weiteren Erwerbszweig durch die Produktion von organischem Dünger zu ermöglichen. Bei vorhandenem Land wäre eine Eigenverwendung für den Anbau von Gemüse eine weitere Steigerung des Ertrages. Ganz besonders jedoch wäre erstrebenswert, den Einsatz von industriellem Mastfutter zu reduzieren, um kostengünstiger produzieren zu können.

Größere Räume ermöglichen eine artgerechtere Haltung von mehreren Schweinen in einem Raum. Dadurch werden Erstellungskosten je Schwein verringert sowie eine flexiblere Nutzung für reine Ferkelaufzucht, Schweinemast oder Haltung von Muttersauen ermöglicht.

Zuletzt wäre eine Optimierung der Wassernutzung anzustreben, da somit das Urinproblem (Geruchsproblem) weiter verringert werden kann.

Piggery unit
Erste Skizze eines neuen Typ Piggery für die Philippinen.

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