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Sind artgerechte Haltung und wirtschaftliche Effektivität kombinierbar?

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Dies wird ein Erfahrungsbericht in mehreren Teilen. Zunächst kommt die Planungsphase, nachdem das neue Grundstück erworben wurde. Ca. 3.500 qm, von Reisfeldern und Fischteichen umgeben. Dort, wo Fuchs und Hase sich 'Gute Nacht' sagen.

Gebäudeplanung



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Genereller Aufbau der Piggery
Nach reiflicher Recherche und Abwägung unterschiedlicher Interessen und Lösungsansätzen haben wir uns entschieden, eine 'Einheit' mit drei Räumen zu erstellen. Für jedes Tier werden als Minimum 2qm Raum eingeplant. Für unsere Interessen werden maximal 10 Tiere in einem Raum von exakt 20qm gehalten. Dies gilt für die Räume 1 + 2 mit 4 x 5m. Raum 3 wird auf 5 x 5m verlängert, da wir ein Problem mit 10 ausgewachsenen Schweinen zur gleichen Zeit am Futtertrog sehen. Innerhalb jedes Raumes (1 + 2) wird an der 4m Meter Seite eine kleine Betonstufe mit dem dann folgenden Futtertrog errichtet. Auf der gegenüber liegenden Seite wird ein 'Planschbecken' mit 1m Breite über eine kleine Schwelle erreichbar gemacht. An der hinteren Wand werden darüber 3 - 4 Nippeltränken zur Verfügung stehen. Der erste Raum wird insgesamt etwas niedriger ausgelegt werden, da er die ca. 40 Tage alten Ferkel für einen Monat beherbergen wird. Alle 3 Räume werden in der Mitte durch Gatter verbunden. Somit ist es leicht möglich, die Tiere nach einem Monat in den nächsten Raum zu bringen. Nach 3 Monaten wird dann aus dem letzten Raum verkauft. Sollte es notwendig sein, wäre eine Verlängerung um einen weiteren Raum für bis zu 4 Monaten Mast möglich. Das würde sich mit dem Zyklus der Reisernten decken, wobei wiederum die neue Einstreu anfallen würde.

Der 'Verladekäfig' am Ende des letzten Raum ist eine optionale Idee von mir. Man könnte dort z.B. auch zunächst eine Waage einbauen bevor es zur eigentlichen Verladerampe geht. Schließlich ist das Verkaufsgewicht ein wichtiger Faktor.

Einstreu
Grundlage für die Entscheidung, dieses Land zwischen den vielen Reisfeldern zu erwerben war der Gedanke, als Einstreu das Material zu verwenden, welches von den mobilen Reismühlen bei der Arbeit produziert wird. Die Reisbauern und Mahlbetriebe haben für dieses Abfallprodukt keine Verwendung. Einige kaufen bereits Land in den Bergen an, um dort die Reisstreu zu entsorgen. Somit ist eine kostengünstige und langfristige Versorgung mit diesem Material gesichert. Für uns bedeutet die Verwendung von Einstreu eine Verbesserung des Kot durch umschließende, kompostierbare Masse. Wir verfügen über genügend Anbaufläche für Mais auf dem hinteren Teil des Grundstück. Dort kann der selbst erzeugte Kompost dann als Dünger eingesetzt werden. Bei Nachfrage kann er natürlich auch verkauft werden.

Grundsätzliches zu unserem Entwurf
Die Skizzen wurden mit der frei und kostenlos verfügbaren Software 'Sweet Home 3 D' erstellt, unterliegen jedoch als privates Werk einem Urheberschutz. Wir stellen die komplette Datei als kostenlosen Download mit folgender Einschränkung zur Verfügung:

Auszüge oder Screenshots sowie Bilder aus der Software heraus dürfen nur mit einem Link auf die Ursprungswebsite www.die-philippinen.com auf anderen Webseiten publiziert werden. Wir räumen jedem User das Recht ein, diesen Entwurf einer neuen Piggery nach eigenen Vorstellungen und Wünschen abzuändern, jedoch wird unser Urheberschutzrecht davon nicht berührt.

Abschließend sei zu erwähnen: Wir freuen uns über jede Art von Rückmeldung, Erfahrungen oder Änderungsvorschläge.

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Piggery Grundriss
Grundriss der neuen Piggery

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