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"Haiyan" (Yolanda) war der weltweit bisher stärkste Wirbelsturm der Geschichte

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"Yolanda" ist der von der Philippinen vergebene Name für den international benannten Taifun Haiyan. Um später nie wieder an die zerstörerische Gewalt und das damit einhergegangene Elend erinnern zu müssen, wird dieser Name zukünftig nie wieder vergeben werden.

Wirbelstürme

Hurrikan, Taifun oder Zyklon
Verschiedene Namen für gleiche Phänomene. Die Bezeichnung hängt lediglich von der Meeresregion ab, wo der Wirbelsturm entsteht. Als Hurrikan wird ein tropischer Wirbelsturm über dem Atlantik, östlich der Westindischen Inseln und in der Karibik benannt. Im nordwestlichen Teil des Pazifischen Ozeans, im asiatischen Raum, heißen Wirbelstürme Taifune. Im Golf von Bengalen, im Indischen Ozean südlich des Äquators und im Südpazifik bezeichnet man einen Wirbelsturm als Zyklon.

Entstehung eines Wirbelsturm
Die Grundvoraussetzung für die Entstehung eines Wirbelsturmes, welcher sich grundsätzlich nur über dem Meer bilden kann, ist eine Wassertemperatur an der Oberfläche von mindesten 26° Celsius und einer daraus resultierenden, starken Wasserverdunstung. Die feuchten Luftmassen steigen auf und durch die sogenannte Corioliskraft entsteht ein riesiger Wirbel, in dessen Mitte sich das Auge des Sturms befindet.

Taifun "Haiyan"
Ein international vergebener Name wird in den Philippinen umbenannt, sobald das entsprechende Tiefdruckgebiet den Bereich der Philippinen beeinflusst. So wurde aus "Haiyan" in den Philippinen "Yolanda". Begünstigt durch das 30° Celsius warme Wasser entwickelte sich daraus der bisher stärkste Wirbelsturm der Geschichte mit Windgeschwindigkeiten in Böen von 378 km/h. Als er am 8.11.2013 auf die Küste von Leyte traf, geschah dies mit Windgeschwindigkeiten von 313 km/h. Dabei trieb er eine Flutwelle von ca. 5 - 6m Höhe vor sich her, die große Teile der tiefliegenden Küstenregionen, einschließlich des Flughafen von Tacloban überflutete und gewaltige Zerstörung hinterließ. Der Taifun mit seiner unvorstellbaren Wucht zerstörte bei der Querung der Landmasse in Richtung Westen (Vietnam) eine Unzahl an Gebäuden und hinterließ eine Spur der Verwüstung.

Tausende Häuser wurden zerstört, geschätzte 9 Millionen Menschen sind insgesamt von der Zerstörung betroffen. Die ersten Hilfsmannschaften aus dem Ausland treffen ein, haben jedoch mit zerstörten Straßen zu kämpfen, um überhaupt zu den notleidenden Menschen zu gelangen. Zur Zeit befürchtet man mehr als 10.000 Tote unter den Trümmern, die geborgen werden müssen, um eine Ausbreitung von Seuchen zu verhindern. Gleichzeitig müssen dringend benötigte Hilfsgüter wie Trinkwasser, Lebensmittel, Medikamente und Notunterkünfte für die Erstversorgung zu den betroffenen Menschen gelangen.

Update: 08.12.2013
Die Zahl der Todesopfer wird aktuell mit 6.111 angegeben. Dazu kommen 1.779 vermisste Personen sowie ca. 4.400.000 obdachlose Menschen.


Ein durch die Flutwelle an Land gespültes Schiff inmitten zerstörten Häusern


Die überspülte Küstenregion von Tacloban mit dem zerstörten Flughafen


Der zerstörte Flughafen von Tacloban, der trotzdem notdürftig genutzt wird


Eine Spur der Verwüstung zieht sich durch das gesamte Land


Der Weg des Taifun, solange er das Wetter der Philippinen beeinflusst hatte


Die ungeheuerlichen Ausmaße lassen die zerstörerische Kraft erahnen


Die gesamten Philippinen verschwinden unter den Ausmaßen dieses Wirbelsturm


Nur einen Tag vor dem erreichen der Küstenregion. So schön + und tödlich!



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